Jahresrückblick 2016

Das KBW hatte auch heuer wieder ein buntes Programm, zu dem wir jede Menge Besucher begrüßen durften.

 

Gleich am Beginn unseres Jahres hatten wir wieder ein tolles Kabarett, dieses Mal mit Günther Lainer und Ernst Aigner. Sie ließen uns für zwei Stunden vom Alltag abschalten und brachten uns so richtig zum Lachen.

 

Unser KBW Fastenprogramm Exerzitien im Alltag befasste sich an den Donnerstagswortgottesdiensten mit den neuen Werken der Barmherzigkeit, formuliert von Bischof Joachim Wanke aus Erfurt. Diese halbe Stunde jeden Donnerstag ist für viele von unserer Pfarre wertvolle „Tankstelle“.

Die Exerzitien im Alltag waren und sind jedes Jahr wieder ein ideales Trainigsprogramm. Nicht für unsere Muskeln, sondern für´s Herz. Bei dieser Gelegenheit lassen sich Inhalte unseres christlichen Glaubens üben, vertiefen und ins eigene Leben integrieren.

Folgende Sätze waren Inhalt unserer Betrachtungen:

  • Du gehörst dazu.
  • Ich höre dir zu.
  • Ich rede gut über dich.
  • Ich gehe ein Stück mit dir.
  • Ich teile mit dir.
  • Ich besuche dich.
  • Ich bete für dich.

„In 180 Tagen um die Welt“ lautete der Reisebericht im März von

Julia Fritzl und Christoph Waldhäusl. Sie berichteten über ihre Weltreise und zeigten uns viele beeindruckende Bilder. Gestartet wurde in Südamerika, danach ging es über Neuseeland nach Australien. Ihre Reise vollendeten sie mit einer Tour durch Vietnam.

Ich – du –wir – hieß es auf der Einladung im  April zu unserem multikulturellen Nachmittag. Dieser Nachmittag ereignete sich in angenehmer Atmosphäre und wir konnten unsere neu zugezogenen Mitmenschen etwas besser Kennenlernen. Es war ein Treffen auf Augenhöhe. Manche nahmen etwas zum Essen  mit und so konnten wir verschiedenste Speisen probieren.

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Klimaschutzinitiative erklärte uns Herr Karl Mittmasser etwas über „Energieeffiziente Geräte in Haushalt und Gebäuden“. Martin Großbichler erklärte uns die LED Technologie und Unterschiede derselben. Dabei gab es konkrete Hinweise für Konsumenten.

Etwas sehr tief Bewegendes erlebten wir im April im Stadtkino Grein.

Wir sahen uns den Film: „Hannas schlafende Hunde“ an.  Unser KBW Team organisierte eine Sondervorführung mit dem bekannten Regisseur Andreas Gruber. Der Film zeigt eine Familiengeschichte, die in der  Nachkriegszeit spielt, in der Opfer und Täter Tür an Tür wohnen. Eine authentische Geschichte der (halb-) jüdischen Johanna, die Ende der 1960er Jahre in einer österreichischen Provinzstadt aufwächst.

Mitte Mai ging es, wie schon gewohnt, nach Maria Taferl. An dieser Stelle möchten wir uns einmal ganz speziell bei Karl Ortner und Josef Brabenetz für die Organisation und bei Gerhard Burgstaller für den tiefgehenden geistigen Inhalt bedanken. Diese Pilgerreise ist immer etwas ganz Besonderes.

Im Juni begaben wir uns auf eine Reise, um zu sehen, „Wos do wochst“. Gemeinsam mit der KFB Arbing kehrten wir in verschiedensten Gärten ein und staunten, was es da alles so gibt. Gleichzeitig nahmen wir auch Gottes Garten -unsere Wiesen und Felder - mit in unser Bewusstsein. Dankbar für die erlebte Vielfalt und für Sonne und Regen, die die Arbeit der Bauern und unser Überleben erst möglich machen, beschlossen wir unseren Rundgang bei Elfi Renner. Bei ihr konnten wir Verschiedenstes verkosten. Besonders die Rosenmarmelade wird uns in Erinnerung bleiben.

 

Im Juni gab es noch etwas Besonderes. Gemeinsam mit der KSI ging es ab nach Linz zur Exkursion in die ÖBB-Werkstätte und Lok-Remise beim Linzer Hauptbahnhof.

lm Zentrum der Exkursion stand die Taurus-Lokomotive, eine der modernsten E-Loks der Welt. Zur Sprache kamen auch die Sicherheitseinrichtungen in der Lok und auf der Bahnstrecke.

Mit unseren Kindern begaben wir uns im August auf eine Rätselralley durch Arbing. Wir konnten neue Menschen kennenlernen, die Kirche mit anderen Augen betrachten, und durften dazwischen immer wieder verschiedene Aufgaben lösen.

Zuletzt gab es zur Belohnung eine Pizza aus unserer örtlichen Pizzaria.

Religio auf Reisen bzw. „Mein Weg nach Rom“ so hieß es im September bei vollem Haus. Gerhard Burgstaller ging in 5 Etappen von Arbing nach Rom. Er nahm uns nicht nur bildlich mit, sondern ließ uns auch Anteil nehmen an seinen Erfahrungen und Erkenntnissen dieses Pilgerweges.

Im Oktober stand „Mein Wille geschehe“ auf unserem Programm. Frau Dr. . Christine Eckmayr, Allgemeinmedizinerin in Wels und Vorstandsvorsitzende der Hospizbewegung Wels Stadt/Land, machte uns deutlich, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wie man in krankheits- bzw. unfallbedingten schweren Zeiten behandelt werden will. Ob Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht, die Entscheidung liegt bei jedem Einzelnen. Die Unterschiede der beiden wurden uns jedenfalls sehr gut erklärt. Klar ist: nur wer vorsorgt, kann sich sicher sein, dass seine Bedürfnisse beachtet werden.

Der Notarsubstitut Herr Mag. Markus Ecker (Notariat Dr. Herbert Gradl in Perg) referierte seine Sicht aus der Sichtweise eines Juristen.

Stellen Sie sich vor, Rotkäppchen und der böse Wolf treffen einander nach vielen Jahren wieder. Rotkäppchen ist jetzt eine erwachsene Frau und der Wolf – ja, der Wolf ist alt geworden. Und er kann sich an fast nichts mehr erinnern. Der böse Wolf ist dement.

Bei diesem Zusammentreffen entspann sich ein Dialog zwischen den beiden, der uns einfühlsam und humorvoll mit dem Älterwerden, mit Vergessen und Verzeihen und mit dem Tod konfrontierte.

Sabine Falk zeigte uns in ihrem selbst geschriebenen Figurentheaterstück, was manche von uns täglich mit demenzkranken Menschen erleben.

 

Zäzilia Grillenberger verschaffte uns im Märchen “Der Tod in der Nuss” eine märchenhafte Begegnung mit dem Tod.