Geschichte

Das Gebiet von Arbing gehörte in kirchlichen Belangen zu der bereits 823 erwähnten Ursprungspfarre Naarn. Die Kirche im Bereich der mittelalterlichen Burganlage war Taufkapelle (Patrozinium Johannes des Täufers) der Großpfarre Naarn. 1147 wurde Arbing dem neugegründeten Stift Waldhausen einverleibt (inkorporiert). 1335 wurde die Kirche Arbing eine von Mitterkirchen abhängige Seelsorgestelle (Filiale). Als Pfarre wird Arbing erstmals 1633 in den Episkopalmartikeln erwähnt. Nach der Aufhebung des Stiftes Waldhausen 1792 stand Arbing unter dem Patronat des Religionsonds. Seit 1939 ist Arbing eine Pfarre freier bischöflicher Verleihung. Als Seelsorgemittelpunkt besaß Arbing auch eine Schule. Das Schulwesen in Arbing lässt sich durch die Aufzeichnungen in den Pfarrmatriken bis 1657 zurückverfolgen.

1957 erfolgte die Segnung der Stationskapellen entlang der Heimkehrerstiege. Sie wurden von der Fachgruppe Arbing 1982/83 restauriert und mit Holzreliefs mit den Themen der Sieben Schmerzen Mariens vom ortsansässigen Bildschnitzer Franz Hani ausgestattet.

1971/72 wurde der Neubau des Pfarrheimes und Pfarrhofes, dessen Verlegung von „der Mitte des wässrigen Dorfes“ in den Nahbereich der Kirche schon bei der bischöflichen Visitation 1831 angeregt worden war, am Schlossberg verwirklicht.